In unserem Gartenlexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe aus unserem Alltag, dem Garten sowie dem Leben in Ihrem Garten. Unser Gartenlexikon wird ständig erweitert – gern beantworten wir auch Ihre Fragen.

Nachsaat

In einen vorhandenen Pflanzenbestand bringen wir weiteres Saatgut ein. Häufig ist das bei Rasenflächen der Fall. Der Erfolg ist im Wesentlichen von der ausreichenden Wasserversorgung abhängig. Im Fachhandel gibt es besonders behandeltes Nachsaatgut zu kaufen, dessen Samenkörner von Dünger ummantelt sind und so über gute Startbedingungen verfügen.

Nützlinge

Mit dem Begriff „Nützlinge“ sind kleine tierische Gartenhelfer wie z.B. der Marienkäfer, die Hornisse, der Regenwurm oder die Biene gemeint. Sie sind Gartenhelfer auf unterschiedlichste Art und Weise. So übernehmen Sie beispielsweise die Schädlingsbekämpfung, die Bestäubung, das Umgraben und Düngen des Gartenbodens. Eine Ansiedlung im Garten und eine nachhaltige Förderung des Lebensraumes sind daher empfehlenswert.

Weitere Infos zum Marienkäfer finden Sie hier: https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/225-marienkaefer-gartenhelfer-leipzig

Pflanzennährstoffe

sind organische und anorganische Verbindungen, die die Pflanze der Luft, dem Wasser und dem Boden entnimmt. Da die Verfügbarkeit unterschiedlich ist, empfiehlt sich eine Bodenprobe aus Ihrem Garten untersuchen zu lassen und gegebenenfalls fehlende Elemente zuzuführen (Düngung).

Pflanzenschutzmittel

Chemische oder biologische Wirkstoffe, die dazu bestimmt sind Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse vor Schadorganismen zu schützen oder ihrer Einwirkung vorzubeugen. Weiterhin werden darunter Substanzen verstanden, die unerwünschte Pflanzen zu vernichten oder ein unerwünschtes Wachstum zu hemmen bzw. zu verhindern.

Raupe

Raupen bezeichnen die Larven von z.B. Schmetterlingen und anderer Insekten.

Rostpilze

Rostpilze sind Pflanzenparasiten und befallen vorwiegend Sprossachsen und Blätter. Einige Rostpilze sind von wirtschaftlicher Bedeutung, da sie Nutzpflanzen befallen.

Rote Spinne (Obstbaumspinnmilbe)

Die Rote Spinne gehört zu den Spinnmilben. Die Rote Spinne kann große Schäden an Ihrem Apfel-, Birnen- und Pflaumenbaum anrichten. Aber auch Stachelbeere und Johannisbeere sind betroffen. Nicht immer muss man chemische Mittel einsetzen. Der gezielte Einsatz von natürlichen Feinden, wie Raubmilben und Marienkäfer kann erfolgreich sein.

Rotspitzigkeit

Ist eine weltweit auftretende Rasenkrankheit, die durch Pilzbefall (Laetisaria fuciformis, Corticium fuciforme) verursacht wird. Zu finden vor allem bei Zierrasen und Sportrasenflächen.

Sandstein-Naturstein

Sandstein

Sandstein ist ein Naturstein und gehört zu den Sedimentgesteinen aus miteinander verkitteten Sandkörnern, die wiederum vorwiegend aus Quarz bestehen. Als Sandstein werden Sedimentgesteine bezeichnet, bei denen mehr als 50% der Mineralbestandteile Sandkörner sind, welche sowohl rund als auch kantig sein können. Die enthaltenen Sandkörner dürfen einen Korndurchmesser von 0,063 bis maximal 2 Millimeter aufweisen.

Sandstein ist seit jeher ein beliebter und attraktiver Baustoff. Wurde Sandstein früher häufig für Mauerwerke im Fassadenbereich genutzt, so wird er heute vornehmlich im GaLaBau eingesetzt.

Lesen Sie in unserem Blog weiter: https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/250-sandstein-natursteinmauern-galabau-leipzig

Schädlinge

Laut wikipedia.de wurde der Ausdruck „Schädling“erstmals um das Jahr 1880 für die Reblaus gebraucht. Im Allgemeinen bezeichnet man Tiere, insbesondere Insekten, die den "wirtschaftlichen" Erfolg des Menschen schmälern, sei es als Zerstörer von Kulturpflanzen, als Nahrungskonkurrent oder durch Zerstörung von Bauwerken.

Schildläuse

Schildläuse sind eine Überfamilie der Insekten und gehören zu den Pflanzenläusen (Sternorrhyncha). Sie befallen gerne Farne und hartlaubige Gewächse wie Zitruspflanzen oder Lorbeer.

Schnecken

Schnecken bilden eine von acht Tierklassen aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca). Vorwiegend die Nacktschnecken (z.B. die Spanische Wegschnecke) schädigt viele Pflanzen bis zum Kahlfraß. Besonders bei kühler und nasser Witterung können Nacktschnecken zu einem Problem für Ihren Garten werden.

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Spaghettistein

Ursprünglich entstanden die Spaghettisteine am Meeresboden: durch die Plattentektonik gelangten die Kalksteine dann über die Zeit in die Gebirge, wo sie heute abgebaut werden. Die Abbaugebiete selbst befinden sich in Italien und der Türkei.

Einzigartige Muster und die schöne rote und sandgelbe Farbe zeichnen diese Steine aus und bilden Blickfänge. Sowohl in der Aquaristik oder im Garten- und Landschaftsbau sind die Unikate zu finden. Die Steine selbst sind mit ganz feinen Röhren durchzogen. Sie sind frost- und witterungsbeständig und können somit im Innen- wie auch Außenbereich platziert werden.

Eine Galerie der bizarren Schönheiten finden Sie hier: https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/271-spaghettisteine-gartenplanung-mauer-leipzig

Staunässe

Die Staunässe (auch Vernässung) bezeichnet eine länger andauernde Nassphase (z. B. bei Regen, Überflutung), während der in der durchwurzelten Bodenzone Luftmangel auftritt. Staunässe kann in Ihrem Garten durch Grund-, Stau- oder Hangwasser erfolgen.

Steckling

So werden beblätterter, halbreifer oder junge Zweige einer Pflanze genannt. Den Steckling setzt man in die Erde, damit er eigene Wurzeln schlägt und sich dann zu einer neuen, selbständigen Pflanze entwickelt.

Steingarten

Der Begriff Steingarten umschreibt den Versuch eine Atmosphäre künstlich zu erschaffen, in welcher sich Blumen und Pflanzen die angelegten Steine und Felsen scheinbar „zurückerobert“ hätten. Erreicht wird dieser sehr schöne Anblick durch die Verwendung geeigneter Stauden und Pflanzen sowie Natursteine in verschiedenen Größen.

Umtopfen

Beschreibt eine Tätigkeit, bei der eine Topfpflanze in andere Behältnisse umgepflanzt wird. In der Regel topft man Zimmerpflanzen alle zwei bis drei Jahre um. Aber auch wenn die Pflanze soweit an Höhe und Breite gewonnen hat, dass das Verhältnis von Topf zu Pflanze nicht mehr ideal ist.

Unkraut

In der Regel unerwünschte Pflanzen. Laut Wikipedia: „.... sind Pflanzen der spontanen Begleitvegetation in Kulturpflanzenbeständen, Grünland oder Gartenanlagen, die dort nicht gezielt angebaut werden und aus dem Samenpotential des Bodens oder über Zuflug zur Entwicklung kommen.“

Vegetationsperiode

(auch Vegetationszeit, Vegetationsphase oder Vegetationsperiode) meint ganz einfach den Teil des Jahres, in dem Ihre Pflanzen aktiv wachsen und sich entfalteten. Unterbrochen wird die Vegetationsperiode von der Phase der Vegetationsruhe.

Veredelung

Die Veredelung bezeichnet eine traditionelle Form der künstlichen vegetativen Vermehrung von verholzenden Pflanzen, typischerweise Rosen- und Obstsorten.

Wurzelsperren

Wurzelsperren dienen als Maßnahme zur lokalen Wachstumseinschränkung. Vor allem bei Bambus und Flieder ist eine Wurzelsperre zur „geordneten“ Gartenkultur geeignet.

Zeigerpflanzen

Zeigerpflanzen nennt man Pflanzenarten mit einer geringen ökologischen Potenz, d. h. mit einer geringen Toleranz auf Veränderungen ihrer Lebensbedingungen.

Ziergarten

Der Ziergarten ist ein in erster Linie unter rein ästhetischen Gesichtspunkten angelegter Garten. Er dient nicht in erster Linie zum Anbau von Nutzpflanzen. Prominentes Beispiel ist ein Vorgarten vorm Haus.